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Finish, Beschläge und Kennzeichnung sind die letzten Arbeitsgänge zur Fertigstellung des Bootes. Bevor diese beginnen muß ggfs. das Dollbord noch montiert werden. Dieser Arbeitsschritt wird immer dann erforderlich, wenn man dieses extrem belastete Bauteil des Bootes aus hochfestem Edelstahl ausbilden will. Es gibt nichts dauerhafteres und auch optisch ansprechenderes als ein Edelstahldollbord. Die Edelstahlrohre werden nach Bootsschablonen gebogen, von Hand geschlitzt, vorgebohrt, verstiftet, verschweißt, geschliffen und poliert. Diese Arbeiten stellen hohe Anforderungen an den Ausführenden und bedürfen spezieller Werkzeuge, die im Bootsbau sehr selten eingesetzt werden. Das Ergebnis rechtfertigt jedoch die aufwändigen Mittel. Wenn alle Laminier- und Montagearbeiten abgeschlossen sind, wird der verbleibende Innenraum nochmals geschliffen, die Einbauteile werden abgeklebt und abschließend werden die unbehandelten GFK Innenflächen mit Gelcoat und Topcoat 2fach versiegelt. Die Farbwünsche des Kunden können umgesetzt werden, auch wenn es sich um "außergewöhnliche Kreationen" handelt. Die anschließend anzubringenden Beschläge und Klampen sollten aus Edelstahl sein, damit sie nicht nach kurzer Zeit knarren oder rosten. Als letztes erhält das Boot seine offizielle Identität mit der HIN (hull identification number) im Heck an der Steuerbordseite nahe dem Dollbord und die Herstellerplakette im Innenraum des Bootes. Diese Identifizierungsmerkmale muß jedes neue Boot führen, da sie gesetzlich vorgeschrieben sind..



Edelstahldollboard geheftet "GUIDE"
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